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Deutschland · Überstunden · EUR

Überstundenrechner

Sehen Sie, was Ihre Überstunden mit Zuschlag im Jahr einbringen und wie sie Ihren effektiven Stundenlohn verändern.

Stundenlohnrechner

Ein Feld ausfüllen – alles andere rechnet sich automatisch.

01 · Ihr Gehalt

Akzeptiert 50000, 50.000 oder 50.000,00. Das Feld, in das Sie tippen, ist die Basis; alle anderen werden daraus umgerechnet.

02 · Arbeitszeit
– bezahlte Feiertage an Arbeitstagen Anzeigen / ändern

    Leer lassen für den Feiertagskalender des Bundeslandes. Feiertage am Wochenende zählen nicht.

    03 · Überstunden

    Einen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es nicht; er ergibt sich aus Arbeits- oder Tarifvertrag. Üblich sind 25 %. Überstunden werden nur in Wochen gezählt, in denen Sie tatsächlich arbeiten.

    04 · Sonderzahlungen
    05 · Netto: Steuern & Abgaben

    Schätzung für gesetzlich Versicherte nach Einkommensteuertarif und Beitragssätzen 2026: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer (8 % in BY/BW, sonst 9 %), Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Ohne Kinder- und sonstige Freibeträge.

    06 · Teilzeit

    Anteiliges Gehalt

    –

    Teilzeitkräfte erhalten denselben Stundenlohn wie Vollzeitkräfte (TzBfG §4) – das Gehalt skaliert mit den Stunden.

    Ihr Stundenlohn (brutto)

    –

    brutto pro vertraglicher Stunde · – bezahlte Stunden im Jahr

    Effektiver Stundenlohn

    –

    Gesamteinkommen ÷ – tatsächlich gearbeitete Stunden (ohne Urlaub und Feiertage, mit Überstunden und Sonderzahlungen).

    Netto-Stundenlohn (Schätzung)

    –

    ca. – netto im Monat · Steuerklasse I · – vom Brutto

    • Lohnsteuer–
    • Soli + Kirchensteuer–
    • Rente + Arbeitslosenvers.–
    • Kranken- + Pflegevers.–
    • Netto pro Monat–
    Verdienst für jeden Zeitraum
    Zeitraum Brutto Effektiv*
    Pro Minute – –
    Pro Stunde – –
    Pro Tag – –
    Pro Woche – –
    Pro Monat – –
    Pro Quartal – –
    Pro Jahr – –

    * Monat, Quartal und Jahr zeigen das Gesamteinkommen inkl. Überstunden und Sonderzahlungen.

      Mindestlohn 2026: 13,90 €/Std. Netto-Werte sind Schätzungen ohne Gewähr.

      So werden Überstunden berechnet

      Überstundensatz = Stundenlohn × (1 + Zuschlag)

      Überstundenvergütung pro Jahr = Überstunden pro Woche × Arbeitswochen × Überstundensatz

      Beispiel: 3.500 € im Monat bei 40 Stunden sind 20,19 € pro Stunde. Mit 25 % Zuschlag bringt jede Überstunde 25,24 €. Fünf Überstunden pro Woche über 46,6 Arbeitswochen (nach 20 Urlaubstagen und den 7 Berliner Feiertagen an Werktagen im Jahr 2026) ergeben rund 5.881 € im Jahr.

      Überstunden: die Rechtslage in Deutschland

      • Kein gesetzlicher Zuschlag. Das Gesetz schreibt keinen Überstundenzuschlag vor. Zuschläge ergeben sich aus Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag.
      • Überstunden müssen vergütet oder ausgeglichen werden. Ohne klare Regelung sind angeordnete oder geduldete Überstunden mindestens mit dem normalen Stundenlohn zu bezahlen (§612 BGB).
      • „Überstunden sind abgegolten“-Klauseln sind nur wirksam, wenn der Vertrag die Zahl der abgegoltenen Stunden nennt. Pauschalklauseln sind in der Regel unwirksam, außer bei sehr hohen Einkommen.
      • Freizeitausgleich statt Bezahlung über ein Arbeitszeitkonto ist üblich und zulässig.
      • Grenzen: höchstens 10 Stunden am Tag, im Schnitt 8 Stunden über sechs Monate (ArbZG §3).
      • Mindestlohn: Jede gearbeitete Stunde, auch Überstunden, muss mindestens mit dem Mindestlohn vergütet werden.

      Übliche Zuschläge

      SituationÜblicher Zuschlag
      Reguläre Überstunden25 %
      Nachtarbeit (20–6 Uhr)25 %, bis zu Grenzen steuerfrei
      Sonntagsarbeit50 %, bis zu Grenzen steuerfrei
      Feiertagsarbeit100–150 %

      FAQ

      Häufige Fragen

      Werden Überstunden in Deutschland extra bezahlt?
      Einen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es nicht. Ob Überstunden bezahlt, durch Freizeit ausgeglichen oder mit dem Gehalt abgegolten sind, regeln Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag. Üblich sind 25 % Zuschlag, für Nacht- oder Sonntagsarbeit 50 % und mehr.
      Wie viele Stunden darf ich arbeiten?
      Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erlaubt 8 Stunden pro Werktag, verlängerbar auf 10 Stunden, wenn im Schnitt von sechs Monaten 8 Stunden nicht überschritten werden. Bei 6 Werktagen sind das durchschnittlich höchstens 48 Stunden pro Woche.
      Was ist der „effektive Stundenlohn“?
      Ihr Gehalt wird für 52 Wochen gezahlt, an Urlaubs- und Feiertagen arbeiten Sie aber nicht. Der effektive Stundenlohn teilt Ihr gesamtes Einkommen (inklusive Überstunden und Sonderzahlungen) durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden. Er ist die fairste Zahl, um Jobs mit unterschiedlich viel Urlaub zu vergleichen.
      Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?
      Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 € brutto pro Stunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Der Stundenlohnrechner warnt automatisch, wenn Ihr Stundenlohn darunter liegt.

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